PROJEKT IM THEMENFELD WAGNIS & VERANTWORTUNG

Projekt Dunkle Triade

Über den Umgang mit destruktiven Persönlichkeitsmustern an der Spitze von Organisationen.

Wo dieses Projekt steht

Das Themenfeld Wagnis & Verantwortung fragt, wie die Verpflichtung getragen wird, die mit Eigentum und Führung einhergeht, und was geschieht, wenn niemand sie trägt. Unser erstes Projekt in diesem Feld nimmt die zweite Hälfte dieser Frage auf und fragt, wie Menschen damit umgehen, die einer solchen Führung ausgesetzt sind.

Worum es geht

Dass es Persönlichkeitsmuster an der Spitze von Organisationen gibt, die Menschen und Unternehmen belasten, ist keine offene Frage. Jeder, der lange genug Verantwortung getragen hat, ist ihnen begegnet. Die Psychologie fasst drei dieser Merkmale unter dem Begriff der dunklen Triade zusammen, nämlich Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie. Gemeint sind Ausprägungen, die in jeder Bevölkerung vorkommen. Von Krankheiten oder Diagnosen ist damit nicht die Rede.

Wir benutzen den Begriff zurückhaltend, weil er inzwischen für jeden unangenehmen Vorgesetzten herhalten muss und am Ende niemanden mehr warnt. Warum wir ihn trotzdem nennen, steht in dem Beitrag dazu.

Uns interessiert, wie die Menschen damit umgehen, denen solche Muster begegnen. Im Aufsichtsrat, in der Geschäftsführung, in einer Inhaberfamilie, in der zweiten Reihe, im Privaten. Darüber ist wenig geschrieben worden, und im Alltag entscheidet genau das.

Vier Fragen

Vier Fragen leiten diese Arbeit: das Erkennen, das falsche Urteil, der Umgang und die Grenzen dessen, was man tun kann. Wie diese vier Fragen entstanden sind und was die Forschung dazu sagt, steht in einem eigenen Beitrag.

Wie wir arbeiten

Wir bringen Menschen zusammen, die aus verschiedenen Positionen auf denselben Vorgang schauen: Inhaber und Nachfolger, Aufsichtsräte und Bereichsleiter, Führungsforscher und Diagnostiker, Menschen, die in einer solchen Konstellation gekündigt haben, und junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens. An jedem Tisch sitzen mindestens zwei Generationen. Je nach Thema wird eine Runde vertraulich oder öffentlich sein.

Was sich aus den Gesprächen allgemein sagen lässt, veröffentlichen wir, ohne Namen und ohne die einzelnen Fälle.

–> Mehr zum Format Echte Gespräche

Kompakt

Wo wir stehen

Aktuell bereiten wir die ersten Runden vor und suchen die Menschen, die an einem solchen Tisch gebraucht werden.

Was wir nicht tun

Wir stellen keine Diagnosen und nennen keine Personen. Wer ein Urteil über einen bestimmten Menschen sucht, ist bei uns an der falschen Stelle. Ein Erkennungsseminar wird aus diesem Thema bei uns auch dann nicht, wenn es Nachfrage dafür gibt.

Wen wir suchen

Fachliche Begleitung aus Psychologie, Diagnostik und Führungsforschung. Inhaber und Nachfolger, Menschen aus Aufsichtsgremien und Personalarbeit. Menschen, die von solchen Konstellationen betroffen waren. Und junge Menschen, die diese Fragen noch vor sich haben. Wenn Sie dazu etwas beitragen können, schreiben Sie uns.

Weiterführender Link

Zum Beitrag „Die Frage, die wir nicht stellen“, über das, was die Forschung zu dunklen Persönlichkeitsmustern an der Spitze weiß, und welche vier Fragen daraus folgen.

Zum Beitrag

Kontakt

Schreiben Sie uns.

Wirkung entsteht selten allein.

Deshalb sucht die Stiftung den Austausch mit Menschen, Organisationen und Initiativen, die ähnliche Anliegen verfolgen, durch gemeinsame Veranstaltungen, Projekte oder neue Formate. Entscheidend ist die inhaltliche Passung: gemeinsames Verständnis von Verantwortung statt beliebiger Förderung.

Wie aus unseren Themen Projekte werden.

Unser Weg von der Frage zur Wirkung.

01.

Zuhören

Wir hören zu, welche Fragen Menschen bewegen, in der Praxis, in der Gesellschaft und bei unseren Partnern.

02.

Verstehen

Wir bringen unterschiedliche Perspektiven an den Tisch, ordnen ein und entwickeln gemeinsame Ziele.

03.

Wirkung

Wir fördern Projekte, ermöglichen Begegnungen und setzen eigene Impulse für nachhaltige Wirkung

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